Burnout-Syndrom: was steckt dahinter?
Seit Jahren macht ein neues
Krankheitsbild von sich reden.
Es befällt vor allem engagierte
und leistungswillige Menschen
und macht ihnen das Leben
zur Hölle: Burnout!
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Burnout
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Die wörtliche Übersetzung
dieses englischen Begriffes
heisst „ausgebrannt“. Dahinter
verbirgt sich eine Vielzahl an Symptomen,
die eines gemeinsam haben: Den
Betroffenen ist der Spass und die Lust an
ihrer Arbeit gründlich vergangen.
Die Klagen, die ich in der Praxis zu hören
bekomme, reichen von „ich fühle mich
immer müde“ über „mir macht nichts
mehr richtig Spass“ bis zu „mein ganzes
Leben erscheint mir so sinnlos“.
Erschreckenderweise sind es Manager,
Ärzte, leitende Angestellte, Unternehmer,
Rechtsanwälte, aber auch Künstler, die
mir dies erzählen – nicht etwa Schichtarbeiter
am Band oder die Kassiererin
vom Supermarkt. Das Auffällige ist, dass
diese Krankheit offenbar besonders die
Menschen trifft, die ehemals mit sehr viel
Enthusiasmus, Ehrgeiz und „Feuereifer“
in ihren Beruf gestartet sind. Doch „irgendwie“
ist im Laufe der Zeit ihr inneres
Feuer erloschen und nun fühlen sie sich
tot, nutzlos, erschöpft, krank und mit sich
und der Welt unzufrieden.
In der Essenz ähnelt das Krankheitsbild
der Depression dem Burnout, allerdings
sind beim letzteren mehr Männer betroffen,
und der Verlauf ist noch schleichender.
Ein typisches Burnout beginnt mit
dem Grundgefühl, den Anforderungen
nicht gerecht zu werden. (interessanterweise
wird immer unterstellt, es handle
sich dabei automatisch um die berufl ichen
Anforderungen.
Selten wird gefragt, wie die partnerschaftliche
Ebene und die erotische Dimension
bei den Betroffenen aussieht
– nach meinen Praxiserfahrungen ergibt
sich hierbei nämlich eine zusätzliche Perspektive,
die nicht ausser acht gelassen werden
sollte! Weil es für Männer aber noch
schambesetzter ist, über ihr Versagen im
Bett zu reden, erscheint es ihnen einfacher,
den „Nebenkriegsschauplatz“ Beruf zum
Thema zu machen.)
Die Reaktion der Betroffenen darauf
ist, ihre Anstrengungen zu erhöhen, d.h.
sie arbeiten länger, härter, schonen sich
weniger, opfern ihre Erholungsphasen
und ihren Nachtschlaf, um zu genügen.
Nach und nach wird der Beruf und das
Ringen nach Anerkennung so überwertig,
dass fast nichts anderes in ihren Gedanken
mehr Platz hat. Hobbies, Freizeit, Freunde,
ja selbst die Partnerschaft werden immer
mehr nach hinten geschoben, vernachlässigt
oder völlig aufgegeben.Damit fehlt
dem Menschen aber auch eine wichtige
Quelle der Regeneration, der Freude, des
Seins – ohne sich selbst unter Beweis stellen
zu müssen – die Rückzugsmöglichkeit
und ein Ort, an dem man sich geborgen
und gut aufgehoben fühlt.
Die Burnout-Kranken verbleiben in einer
kämpferischen Grundhaltung, stressen sich und andere, konkurrieren anstelle
zu kooperieren und werden dabei immer
verbissener, zynischer und kritischer. Erst
ist es nur der Chef, der Abteilungsleiter,
der Rechnungsprüfer vom Finanzamt, der
Kollege, auf den sich aller Groll projiziert.
Allmählich jedoch weitet sich die negative
Haltung auf immer mehr Menschen aus,
sodass am Schluss die ganze Welt nur noch
als Ärgernis, Frustrationsquelle und Ausbeutung
erlebt wird.
Für viele dieser Menschen steht der
totale Rückzug aus dem Leben am Ende
dieses Weges, nicht selten beenden sie
sogar ihr Leben in einer suizidalen Kurzschlusshandlung.
Die ganze Welt scheint ein Ärgerniss
Ich habe den Eindruck, dass diesen
Kranken schlicht die Kraft fehlt, um ihrem
Leben eine glückhaftere Wende zu
geben, sie ähneln dem sprichwörtlichen
Hamster im Laufrad, der doch nur vom
Rad zu springen bräuchte, um sein Leiden
zu beenden.
Die Kranken haben aber keine Energie
mehr, um etwas zu ändern, sie sehen keine
Lösungen mehr. So funktionieren sie leidlich
weiter, sind aber nicht mehr freudvoll
und fühlen sich auch nicht mehr lebendig.
Viele sagen mir: „Ich fühle mich wie ein
Zombie, ich fi nde mein Leben so nicht
mehr lebenswert.“
Am Symptom des eklatanten Energiemangels
mache ich dann mein Therapiekonzept
fest.
Wenn einem Menschen Energie fehlt, interessiert mich einiges:
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Energieräuber Alltag: Oft genug verliert man sich in der Masse
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Welche Art Lebensenergie fehlt – mehr
die körperliche, oder die seelische, die
geistige oder gar die spirituelle Energie?
Wo fehlt die Energie im Körper – im Kopf,
im Bauch oder den Beinen?
Welche „Etage“ leidet am meisten unter
der fehlenden Energie?
Welche „Energieräuber“ kommen in
Frage?
Sind es äussere Faktoren, die eine Rolle
spielen, oder liegt die Ursache im Innen
der Person?
Gibt es Begleiterkrankungen, kann ich
chronische Entzündungen finden?
Welche Medikamente sind geeignet,
um diesem speziellen Menschen wieder
schnell seine Lebenskraft zurückbringen
zu helfen?
In meiner Praxis kann ich mir das Arbeiten
nicht mehr ohne das Reba®-Testgerät
vorstellen. Dieses Gerät hilft mir,
die verschiedenen Lebensenergieebenen
mithilfe von Frequenzen zu ermitteln, die
Störungen zu fi nden und mit homöopathischen
Mischungen wieder zu balancieren.
Auch wenn die Schulmedizin dieses
Gerät und diese Methode als „unwissenschaftlich“
noch nicht anerkennt, so kann
ich doch aus der Erfahrung der täglichen
Praxis sagen, dass es zumindest in den
Händen verantwortungsbewusster Kollegen
hervorragend funktioniert und – das
ist für mich das Wichtigste – am lebenden
Patienten die Erfolge bringt, die der Patient
sich wünscht!
Als weitere Hilfsmittel benötige ich
diverse Testsätze, u.a. für die Organe und
Störherde, aber auch für die Etagen des
vegetativen Nervensystems und seine
zugeordneten seelischen Hintergründe.
Meine Testmethode ist der kinesiologische
Armlängenrefl ex nach von Assche,
den ich am liegenden oder sitzenden Patienten
ausübe.
Meine Patienten fragen mich immer
wieder, ob denn dieser Test auch objektiv
sei. Meine Antwort lautet: Da ich die
Ampullen, die ich verwende, mische und
nicht weiss, welche ich gerade in der Hand
habe, kann ich den Test auch nicht durch
meine Erwartungen verfälschen.
Der einzige subjektive Faktor im Test
bin ich als der Mensch, der ihn durchführt
– und daher liegt mein Augenmerk
darauf, meinen eigenen Energiehaushalt
möglichst zu optimieren, damit ich nicht
zum Energieräuber an meinen Patienten
werde. (dazu ernähre ich mich bewusst,
mache Sport, gehe rechtzeitig schlafen,
überfordere mich nicht, sondern mache
Pausen in meinem Alltag – versuche alles
in allem, das zu leben, was ich anderen
erzähle).
Meine Erfahrungen bei Burnout-Patienten sind:
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Wichtig ist die Besinnung auf die eigenen Bedürfnisse
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Viele davon haben einen geopathisch
belasteten Schlafplatz, d.h. sie liegen
nachts auf Stellen, die ihnen eine Erholung
ihres vegetativen Nervensystems unmöglich
machen.
Lösung: Umstellen des Bettes an einen
guten Platz, ggf. Hinzuziehen eines guten
Rutengängers.
Dazu leiden viele an Elektrosmogbelastung,
vor allem im Bereich des Gehirns.
Lösung: Suche nach Elektrosmogquellen
im Schlafraum, Eliminierung derselben,
Gebrauch von Handys minimieren, keine
Elektrogeräte im Schlafzimmer, ggf.
Netzfreischalter einbauen lassen, in Extremfällen
„Abschirmgardinen“, -Folien
oder – Farben verwenden.
Die langanhaltende, chronische Erschöpfung
ist eines der klassischen Zeichen
des Burnout. Diese zeigt sich zum
einen an niedrigen Vitalwerten im Test,
andererseits am Ansprechen der Testampulle
„Paravita“.
Lösung: Gabe von Paravita in einer Dosierung
von 5 Tropfen morgens und mittags.
Die segmentalen Energieblockaden
bei meinen Patienten sind über alle sieben
vegetativen Etagen verteilt. Was ich aber
in schöner Regelmässigkeit immer wieder
fi nde, sind Blockaden des Oberbauches
und im Hals.
Im Oberbauch sind die dynamischen
Verdauungsorgane ( Leber, Magen, Dünndarm,
Galle, Pankreas) zuhause. Wer kennt
nicht den Ausdruck „dem ist die Galle
übergelaufen“, oder „ihr ist eine Laus über
die Leber gelaufen“, die zum Ausdruck
bringen, dass Stress und Ärger vor allem
die Verdauungsorgane belasten.
Im Hals hingegen finden wir neben
der Schilddrüse als zentralem Stoffwechselregulator
auch die Stimmbänder. Es ist
also klar, dass es auf dieser Etage um die
Geschwindigkeit des Stoffwechsels geht,
aber auch um die Kommunikation mit
anderen.
Ausserdem sitzt uns im Nacken die
sprichwörtliche Angst – und diese stellt
einen der weiteren Faktoren dar, die zum
Burnout beitragen. Angst macht uns angespannt,
Angst macht eng (auch die Herzkranzgefässe,
was zu Angina pectoris und
hohem Blutdruck führen kann!!), Angst
macht aber auch „kopfl os“ – was eine gute
Erklärung ist für die häufi g geklagte Vergesslichkeit
und mangelnde Konzentrationsfähigkeit
der Burnout- Patienten.
Lösung: Gabe der getesteten Segmenttropfen
(Chavita) und der zugehörigen
Konfl ikttropfen (Emvita) sowie der jeweils
passenden Akutmittel (Anxiovita, Neurovita,
Simvita). Elementar wichtig dabei
ist, dass man jeweils nur ein Segment und
einen Konfl ikt gleichzeitig angeht – Auseinandersetzungen
an mehreren Fronten
toleriert die Seele so wenig wie der zugehörige
Mensch im Ganzen.
Manche Patienten leiden darüber hinaus
an chronischen versteckten Infekten,
die im Sinne eines Herdes das
Immunsystem und das Energiesystem
beständig schwächen. Die häufi gsten Herde
sind der dysbiotisch veränderte Darm,
die chronische Sinusitis, Tonsillitis und die
allfälligen Zahnherde.
Lösung: Mit geeigneten Medikamenten
der Naturheilkunde und Schulmedizin
werden diese Herde zusätzlich behandelt,
in Einzelfällen werden die Patienten auch
zu einem biologisch arbeitenden Zahnarzt
überwiesen.
Lösungssätze für Seelische Konflikte
Wenn ich all diese Faktoren in mein
therapeutisches Handeln einfl iessen lasse
und so Schritt für Schritt die einzelnen
Puzzlesteine beseitige, die zusammen die
Krankheit unterhalten, gelingt es in vielen
Fällen, auch diesem schwierigen Krankheitsbild
Herr zu werden. Natürlich beschränkt
sich mein Tun nicht nur auf die
Gabe von Medikamenten, ich bemühe
mich daneben, ein offenes Ohr für meine
Patienten zu haben und ihnen sinnvolle
Hilfestellung für ihre praktische Alltagsbewältigung
zu geben.
Sehr hilfreich sind mir in diesem Zusammenhang
die Lösungssätze, die es für
jeden der seelischen Konfl ikte gibt. Diese
können im Sinne einer Wegweisung benutzt
werden, was die Seele eigentlich vom
Patienten will. Dies kann u.a. die Botschaft
sein: „Ich tue mir selbst Gutes und achte
auf meine Bedürfnisse. Ich setze meinen
Mitmenschen Grenzen und schütze mich
selbst!“
Auf diese Weise wird die Souveränität
des Patienten geachtet und mein Vorgehen
ist nicht-direktiv. Zugleich jedoch können
diese Botschaften der Seele der erste
Schritt zum Ausstieg aus dem Teufelskreis
von Stress, Frustration und Verzweifl ung
sein. Die grosse Anzahl erfolgreich behandelter
Patienten, die einen Weg aus ihrem
Burnout gefunden haben, zeigt mir, dass
die Methode der PSE (Psychosomatische
Energetik) ein wichtiger Bestandteil auf
dem Wege zur Gesundung ist.
Text: Dr. med. Ulrike Banis
Rathausstr. 11
A-6900 Bregenz
email: ulrikebanis@hotmail.com
aus
Natürlich GESUND - 10. Jahrgang - Nr. 3 - Mai 2006
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